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Unter den Linden

Der prächtige Boulevard "Unter den Linden" ist eine zentrale Achse in Berlin. Viele viele Sehenswürdigkeiten werden durch den Boulevard verbunden oder befinden sich direkt unter den Linden. Vom Brandenburger Tor bis zur Museumsinsel kann der Flaneur den Boulevard entlang schlendern: Ein sehr großes Stück sogar unter den namensgebenden Bäumen.

Zeughaus

Ursprünglich angelegt wurde der Boulevard um das Stadtschloss mit den Jagdrevieren im Tiergarten zu verbinden. Ab dem 17. Jahrhundert kamen an dieser Straße immer mehr Gebäude hinzu (wie das Kronprinzenpalais, der heutige Bebelplatz und die Oper). Nach dem Sieg über Napoleon ließ Friedrich Wilhelm III den Baumeister Schinkel die Straße zu einer Triumphstraße ausbauen. Ende der 1950er Jahre wurden zahlreiche Gebäude wieder aufgebaut. Das Berliner Stadtschloss wurde gesprengt.

Staatsoper

Die Staatsoper unter den Linden ist das älteste Opernhaus Berlins. Der Architekt von Knobelsdorff erbaute die Oper im Auftrag Friedrichs II. Eröffnet wurde das Opernhaus 1742 mit der Aufführung von "Cleopatra e Cesare." Im Opernhaus befinden sich drei separate Hallen die zu einem großen Saal verbunden werden können.

Reiterstandbild Friedrichs des Großen

Genau an der Stelle an der die Baum-Allee zwischen Pariser Platz und Bebelplatz endet, steht das Reiterstandbild Friedrichs des Großen. 1851 wurde das Denkmal enthüllt.

Im zweiten Weltkrieg wurde das Reiterstandbild des alten Fritz eingemauert. 1950 wurde es in der damaligen DDP abgebaut und 1960 im Potsdamer Park Sanssouci aufgestellt. 1980 kam es zurück nach Berlin. 2006 wurde das Denkmal gereinigt und gegen Graffiti geschützt. Heute steht es wieder an seinem ursprünglichen Standort.

Reiterstandbild des alten Fritz

Bebelplatz

Früher hieß der Platz Forum Fridericianum der im 18. Jahrhundert als architektonisches Zentrum Preußens errichtet wurde. Der Bebelplatz wird eingerahmt von der Staatsoper, der Hedwigskirche, das Hotel de Rome und die königliche Bibliothek (heute zur Humboldt Universität).

Auf dem Bebelplatz verbrannten die Nationalsozialisten 1933 etwa 20.000 Bücher, u.a. von Freud, Kästner, Tucholsky und Marx. Heute erinnern im Boden eingelassene leere Regale an die Bücherverbrennung.

Plakette auf dem Bebelplatz

Neue Wache

Von Friedrich Wilhelm III in Auftrag gegeben wurde die Neue Wache 1818 Unter den Linden errichtet. Sie sollte als Wachhaus für die Wache des Königs und als Gedenkstätte für die Gefallenen der napoleonischen Kriege dienen.

Seit 1993 dient die Neue Wache am Volkstrauertrag als zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik für die Oper von Krieg und Gewaltherrschaft.

Neue Wache

Zeughaus

Es ist das älteste Gebäude Unter den Linden. Gebaut als Waffenarsenal beherbergt es heute das Deutsche Historische Museum.


Machen

Ins deutsche histosche Museum gehen, die leeren Bücherregale auf dem Bebelplatz anschauen, einen langen Spaziergang über den historischen Boulevard machen

Hinkommen

U-Bahn: Französische Straße, Brandenburger Tor. U- und S-Bahn Friedrichstraße. Busse 100 und 200.

Unter den Linden, 10117 Berlin
 



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