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Der Gendarmenmarkt
Er ist der schönste Platz in Berlin: Eingerahmt von Deutschem Dom, Französischem
Dom und Konzerthaus kann man hier im Sommer Konzerten lauschen oder etwas trinken
oder im Winter auf dem Weihnachtsmarkt gebrannte Mandeln und Glühwein genießen.
Um den Gendarmenmarkt finden sich viele gute Restaurants.
In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Platz in der Mitte von Berlin von
einem Kürassierregiment mit Wachen und Ställen genutzt. Diese wurden
„Gens d’armes“ (frz: Leute mit Waffen) genannt – Daher
hat der Platz seinen heutigen Namen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Platz
in „Platz der Akademie“ umgetauft. 1991 erhielt der Berliner Platz
seinen Namen Gendarmenmarkt zurück.
Französischer Dom
Die Friedrichstadtkirche wurde 1705 als Kirche für die Hugenotten gebaut,
die aus Frankreich nach Berlin geflohen waren. 1786 wurde der Turm auf dem französischen
Dom hinzugefügt. Im 2. Weltkrieg wurde der Dom stark beschädigt und
wird seit 1977 wieder aufgebaut.
Deutscher Dom
Gegenüber vom Französischen Dom auf der anderen Seite des Gendarmenmarkts steht der Deutsche Dom. Er wurde 1708 erbaut und bekam 1785 nachträglich seinen Turm. Der Deutsche Dom wurde nachdem er im Krieg zerstört worden war, 1996 wiedereröffnet.
Konzerthaus am Gendarmenmarkt
Das Konzerthaus wurde von Karl Friedrich Schinkel auf den Mauern des Nationaltheaters errichtet, welches vorher an dieser Stelle stand. Zunächst diente es als Schauspielhaus – nach seiner Wiedereröffnung (es musste nach dem Krieg wiederaufgebaut werden) im Jahr 1984 wird es als Konzerthaus genutzt.
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