Sehenswürdigkeiten online   Berlin   Dublin Paris London

Checkpoint Charlie: Die Mauer durch Berlin

Am 13. August 1961 wurde die Berliner Mauer gebaut. Fortan konnten die Seiten nur noch über Kontrollpunkte gewechselt werden. Wer von Ost- nach West-Berlin oder umgekehrt reisen wollte, musste sich auf Wartezeiten und mehr oder weniger ausführliche Kontrollen einrichten.

Checkpoint Charlie Berlin

Checkpoint Charlie: Der bekannteste Kontrollpunkt

Der bekannteste Kontrollpunkt war sicherlich der Checkpoint Charlie auf der Friedrichstraße, er war der Grenzübergang in der Innenstadt. Diplomaten, Militärs, Alliierte betraten durch den Kontrollpunkt eine andere Welt. Und die Einreise in den anderen Staat wurde jeweils registriert.

Der Grenzübergang wurde 1990 abgerissen - heute ist vom Original nichts mehr übrig. Eine Kopie der Kontrollbaracke wurde jedoch im Jahr 2000 an ihrem ursprünglichen Ort wieder aufgestellt und kann heute besucht und natürlich fotografiert werden.

Museum am Checkpoint Charlie mit Fahnen der Alliierten

Geschichte: Krise am Checkpoint Charlie

Die Führung der SED in Ost-Berlin versuchte im Jahr 1961 die Rechte der westlichen Alliierten in Berlin einzuschränken. Die Situation eskalierte und im Oktober 61 standen sich am Checkpoint Charlie sowjetische und amerikanische Panzer mit scharfer Munition gegenüber und waren bereit zu schießen.

Der Check Point war auch Schauplatz teils tragischer Fluchtversuche aus Ost-Berlin. Peter Fechter, das erste Mauer-Opfer, verblutete 1962 im Grenzstreifen. Im August 1986 durchbrachen drei DDR-Flüchtende mit einem 7,5 t Laster die Absperrungen. Die letzte Flucht war im August 1989, als ein Vater und seine Tochter im Kofferraum eines Alliierten-Fahrzeugs hier die Grenze überwanden.

Wiederaufgestellte Baracke

Checkpoint Charlie heute

Heute ist der Checkpoint Charlie ein beliebtes Ausflugsziel in Berlin Mitte. Dort ist im Haus am Checkpoint Charlie das Mauermuseum untergebracht und auch weitere Touristenattraktionen haben sich hier angesiedelt. Straßenhändler bieten russische Militärhüte und DDR-Fahnen an. Und viele Cafés bieten sich an, um ein wenig bei einem Kaffee zu entspannen. Der Potsdamer Platz und die Friedrichstraße sind recht nah -sie sind bequem zu Fuß erreichbar. Auch das Currywurst-Museum, das Museum für Kommunikation und das Trabi-Museum liegen nur einen kleinen Fußmarsch entfernt.


Machen

Für ein Foto vor dem Kontrollhäuschen posieren.
 

Hinkommen

U-Bahn Kochstraße (U6) Der U-Bahnhof ist fast unter der Attraktion - Sie können die Sehenswürdigkeiten nach dem Aussteigen gar nicht verfehlen

Friedrichstraße 43-45, 10117
 



 
diese Artikel könnten auch interessant für Sie sein: